Der Sommer 2021 war traumhaft – für Nacktschnecken. Manche Pflanzen und Tiere haben von dem vielen Regen profitiert. Andere wie trockenheitsliebende Pflanzen und Vögel haben sehr gelitten.

Der September kann noch eine schöne Zeit im Garten sein. Wenig Arbeit, viel Zeit, den Garten zu genießen. Die Sommerarbeiten sind vorbei und das Großreinemachen vor dem Winter hat noch nicht begonnen.



 

Der Herbst kann noch mit vielen schönen Stunden aufwarten. Grund genug, den Garten noch einmal liebevoll herzurichten. Die Sommerblumen wirken schon ganz erschöpft. Die Herbstschönheiten wie Chrysanthemen, Herbstenzian, Sedum, Gräser, Stiefmütterchen, Callunen, Erika... warten auf ihren Einsatz.

Jetzt ist auch die beste Zeit für Veränderungen. In diesen schwierigen Zeiten bekommt der Garten eine immer größere Bedeutung, da lohnt es sich zu investieren. Alle baulichen Maßnahmen können jetzt erfolgen. Nach dem Blattfall werden auch große Gehölze umgesetzt, z. B. solche, die in den letzten Jahren stark gewachsen sind und nun zu eng stehen.

Der Herbstanfang ist die beste Pflanzzeit für die meisten Bäume, Sträucher, Hecken und Stauden. So haben die Gewächse genügend Zeit, vor dem Frost richtig anzuwachsen. Ziergräser, Anemonen, empfindliche Obstgehölze wie Aprikosen, Pfirsiche, Nektarinen, Kiwi und Wein setzt man allerdings besser im Frühjahr.

Heben Sie die Pflanzlöcher immer großzügig aus. Verbessern Sie den Aushub reichlich mit reifer Komposterde und etwas organischem Dünger, um den Pflanzen einen guten Start zu ermöglichen. Da die Winter oft sehr nass sind, müssen Sie von vornherein für einen guten Abzug des Wassers sorgen.



 

Vielleicht träumen Sie schon vom nächsten Frühling. Ab September ist Pflanzzeit für alle Frühjahrsblüher unter den Blumenzwiebeln. Besorgen Sie sich rechtzeitig Ihre Favoriten und achten Sie beim Kauf auf Qualität : suchen Sie nur große, pralle Zwiebeln ohne Narben und Faulstellen aus, die nicht vertrocknet sind.

Wählen Sie die Blumenzwiebeln so, dass vom Februar bis Mai immer etwas blüht: im Februar sollten es die vorwitzigen Winterlinge sein, Ende März stehen die Krokusse in voller Blüte. Narzissen und Osterglocken entzünden im April ein wahres Blütenfeuerwerk. Im Mai versammeln sich die Tulpen in allen Farben und Formen zu einem berauschenden Finale.

Berücksichtigen Sie die unterschiedlichen Standortwünsche der Zwiebelgewächse: Narzissen, Hyazinthen, Kaiserkronen für die nährstoffreiche Blumenrabatte, Wildtulpen, Schwertlilien und Traubenhyazinthen für den sonnig-trockenen Steingarten und Winterlinge, Blausternchen und Anemonen für schattige Ecken.






 

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